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Bahnstrecke ChebâOberkotzau
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top
| ChebâOberkotzau | ChebâOberkotzau |
|---|---|
| Streckennummer (DB) : | 5027 |
| Kursbuchstrecke (DB) : | 858 |
| Kursbuchstrecke (SĆœ) : | 148 |
| StreckenlÀnge: | 54,785 km |
| Spurweite : | 1435 mm ( Normalspur ) |
| Stromsystem : | FrantiĆĄkovy LĂĄznÄâOdb. SenĂky: 25 kV 50 Hz ~ |
| Streckengeschwindigkeit: | 100 km/h |
| Zugbeeinflussung : | PZB (StaatsgrenzeâOberkotzau) |
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| | |
Die Bahnstrecke ChebâOberkotzau ist eine grenzĂŒberschreitende Eisenbahnverbindung in Tschechien und Bayern. Sie beginnt im tschechischen Eisenbahnknoten Cheb (Eger) und fĂŒhrt ĂŒber FrantiĆĄkovy LĂĄznÄ (Franzensbad), AĆĄ (Asch) und Selb-PlöĂberg nach Oberkotzau, wo sie in die Bahnstrecke BambergâHof einmĂŒndet.
Zwischen Eger und Franzensbad lag die Strecke bis zur kriegsbedingten Zerstörung des Egerviaduktes im April 1945 parallel zur sĂ€chsischen Strecke PlauenâEger auf einem Bahnkörper. Dieser Abschnitt wurde nach dem Wiederaufbau der BrĂŒcke im Jahr 1951 nur eingleisig wieder in Betrieb genommen. Der Verkehr wird dort seitdem ĂŒber das Streckengleis der Bahnstrecke PlauenâCheb gefĂŒhrt.
Contents
âą Geschichte
âą Vorgeschichte
âą Bau
âą Betrieb
âą Fahrzeugeinsatz
âą Betriebsstellen
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Geschichte
Vorgeschichte
Die Stadt Hof bemĂŒhte sich schon um das Jahr 1845, in das neu entstehende Eisenbahnnetz einbezogen zu werden. Vor allem sollte eine direkte Verbindung zu den westböhmischen Kohlengruben geschaffen werden, damit die örtliche Industrie gĂŒnstig beliefert werden konnte.
Da der bayerische Staat eine derartige Verbindung zunĂ€chst nicht selbst bauen wollte, suchte man nach einer anderen Lösung. Die Stadt Hof nahm bei der Königlichen Bank in NĂŒrnberg ein Darlehen in Höhe von mehr als zehn Millionen Mark auf und erwarb die Konzession. Sie ĂŒbertrug die BauausfĂŒhrung dem Fabrikbesitzer Theodor von Cramer-Klett. Den Betrieb ĂŒbernahm die Bayerische Staatsbahn pachtweise. Weil die Bahn zu mehr als der HĂ€lfte auf böhmischem Territorium lag, war zwischen Bayern und Ăsterreich ein Staatsvertrag notwendig.
Bau
Zwischen Eger und Franzensbad wurde die Trasse der gleichzeitig gebauten sĂ€chsischen Strecke HerlasgrĂŒnâEger (VoigtlĂ€ndische Staatseisenbahn) parallel mitbenutzt. Betrieblich blieben beide Strecken in diesem Abschnitt als eingleisige Hauptbahnen eigenstĂ€ndig. Von Franzensbad fĂŒhrte man die Trasse ĂŒber Asch, Selb und Rehau zum Bahnhof Oberkotzau, wo die Strecke in die Ludwig-SĂŒd-Nord-Bahn (Bahnstrecke BambergâHof) einmĂŒndete. Aus topografischen GrĂŒnden konnte die Verbindung nicht direkt nach Hof gefĂŒhrt werden.
Die neue Strecke wurde am 1. November 1865 eröffnet, die Baukosten betrugen mehr als sechs Millionen Gulden. Die Strecke sollte nach 57 Jahren im Jahre 1922 nach Tilgung des Bankdarlehens kostenlos in das Eigentum des bayerischen Staates ĂŒbergehen. Der jĂ€hrliche Pachtschilling betrug 279.000 Gulden. Die KonzessionsĂŒbertragung wurde aber schon im Jahre 1919 notariell beurkundet.
Betrieb
Der Anstieg von Franzensbad nach Asch ist so steil, dass die Bayerische Staatsbahn im Bahnbetriebswerk Eger die schweren Malletlokomotiven Gt 2Ă4/4 der spĂ€teren Baureihe 96 als Schublokomotiven stationierte.
ZunĂ€chst lief ĂŒber die Verbindung HofâEger der gesamte Zugverkehr von Hof weiter nach SĂŒden in Richtung Regensburg und MĂŒnchen. Als die Bayerische Staatsbahn 1877 die direkte Strecke von Hof ĂŒber Marktredwitz nach Regensburg eröffnete, ging das Verkehrsaufkommen zurĂŒck. Herausragende Bedeutung besaĂ die Strecke jedoch fĂŒr die Versorgung der Industrie in Hof und im Umland mit böhmischer Kohle aus dem Falkenauer Becken.
Bei Betriebseröffnung gab es tĂ€glich drei Reisezugpaare, 1914 waren es sieben. Die Zollkontrolle wurde im Bahnhof Asch durchgefĂŒhrt. Auch nach GrĂŒndung der Tschechoslowakischen Republik im November 1918 verblieb die Strecke weiterhin in Eigentum und Betrieb der Bayerischen Staatsbahnen.
Nach GrĂŒndung der Deutschen Reichsbahn wurde die Strecke ab 1924 von der Reichsbahndirektion Regensburg betrieben. Anfang der 1930er Jahre wurde der parallel zur Strecke PlauenâEger liegende Abschnitt EgerâFranzensbad in die Verwaltung der Reichsbahndirektion Dresden ĂŒbertragen.
Nach der Eingliederung des Sudetenlandes an Deutschland infolge des MĂŒnchner Abkommens lag die gesamte Strecke nach dem 1. Oktober 1938 auf deutschem Staatsgebiet. Die RBD Dresden baute kurzfristig ein zweites Gleis auf ihrer Strecke PlauenâEger zwischen Voitersreuth und der Trennung der beiden auf gleichem Bahnkörper verlaufenden Strecken bei Schweinebeutel. Der dort neu gebaute Abzweig Schweinebeutel ging noch im Oktober 1938 in Betrieb. Zwischen Abzweig Schweinebeutel und Eger wurde die Strecke damit faktisch zusammen mit der parallelen Strecke PlauenâEger zweigleisig betrieben.
Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurden der Egerviadukt und der Bahnhof Eger am 8. und 10. April 1945 durch Luftangriffe zerstört, sodass dort kein Eisenbahnverkehr mehr möglich war.
Nach Kriegsende am 8. Mai 1945 ging der in der Tschechoslowakei liegende Streckenabschnitt entsprechend der Bestimmungen des Potsdamer Abkommens entschĂ€digungslos an die Tschechoslowakischen Staatsbahnen (ÄSD) ĂŒber. Auf dem Abschnitt ChebâFrantiĆĄkovy LĂĄznÄ war durch den zerstörten Egerviadukt kein Betrieb möglich, auch beim Bahnhof Hazlov war durch KriegseinflĂŒsse der Verkehr zunĂ€chst unterbrochen. Die ÄSD fĂŒhrten ihre ZĂŒge nun umwegig ĂŒber die Bahnstrecke TrĆĄniceâFrantiĆĄkovy LĂĄznÄ. Nach dem Wiederaufbau des Egerviaduktes wurde 1951 nur das Gleis der Bahnstrecke PlauenâCheb wieder in Betrieb genommen, ĂŒber das nun der Gesamtverkehr lief.
Die Deutsche Bundesbahn (DB) fĂŒhrte ihre PersonenzĂŒge ab 1945 in der Relation Selb StadtâHof Hbf. Lediglich im GĂŒterverkehr blieb die Strecke unverĂ€ndert grenzĂŒberschreitend in Betrieb. Die Porzellanindustrie bei Selb war auch weiterhin auf die Rohstofflieferungen aus der Tschechoslowakei angewiesen. Grenzbahnhof war fortan Selb-PlöĂberg.
Am 11. September 1951 entfĂŒhrten tschechoslowakische Eisenbahner und Regimegegner in AĆĄ einen planmĂ€Ăigen Personenzug und fuhren mit ihm weiter ĂŒber die Grenze. Der Zug kam auf dem deutschen Grenzstreckenabschnitt vor Selb-PlöĂberg zum Stehen.cite-ref-6[6]
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Hauptartikel
:
Freiheitszug
Anfang der 1970er Jahre wurde im deutschen Abschnitt zunĂ€chst die Teilstrecke Selb-PlöĂbergâLandesgrenze (âAsch) zur Nebenbahn herabgestuft, ehe Mitte der 1990er Jahre auch der Abschnitt RehauâSelb-PlöĂberg zur Nebenbahn umgewandelt wurde. Danach wurde in Deutschland nur noch der Abschnitt OberkotzauâRehau als (eingleisige) Hauptbahn betrieben, von Rehau nach Selb-PlöĂberg (und weiter nach Selb Stadt) galt Zugleitbetrieb, der zustĂ€ndige Zugleiter saĂ in Rehau. Auch in Tschechien ist die Trasse zwischen FrantiĆĄkovy LĂĄznÄ und der Grenze nur noch als Nebenbahn (âregionĂĄlnĂ drĂĄhaâ) statt als Hauptbahn (âcelostĂĄtnĂ drĂĄhaâ) ausgewiesen.
Beim Bau einer OrtsumgehungsstraĂe der Stadt Selb wurde die Bahnstrecke HofâEger auf bayerischer Seite in den 1990er Jahren unterbrochen und der Streckenabschnitt Selb-PlöĂbergâGrenze am 29. September 1996 offiziell stillgelegt. Zugverkehr von Hof ĂŒber AĆĄ nach Cheb war somit nicht mehr möglich. Bis auf die LĂŒcke, die durch die OrtsumgehungsstraĂe gerissen wurde, waren die Gleisanlagen aber noch komplett vorhanden und auch die Anbindung an die bestehenden Strecken sowohl in Selb-PlöĂberg als auch in Asch war nach wie vor gegeben, so dass nach dem LĂŒckenschluss wieder Bahnbetrieb möglich gewesen wĂ€re.
Ab etwa 2010 wurde von Lokalpolitikern ein Wiederaufbau der grenzĂŒberschreitenden Trasse gefordert, um die GrenzĂŒbergĂ€nge vom starken LKW-Verkehr zu entlasten. In dieser Zeit wurden in Tschechien fĂŒr Bayern bestimmte Waren bis AĆĄ mit der Bahn transportiert und dort auf LKW umgeladen. Im Personenverkehr setzten die BahnbefĂŒrworter vor allem auf eine durchgehende Verbindung von Saalfeld nach Cheb ĂŒber Bad Lobenstein, Naila, Hof, Selb und AĆĄ. Diese wichtige West-Ost-Verbindung kann derzeit nur auf groĂen Umwegen bereist werden.cite-ref-9[9] Das Potenzial der direkten Verbindung zwischen Hof und Cheb wurde nach einer Studie auf 1200 FahrgĂ€ste pro Tag bei einer Reisezeit von 61 Minuten und 16 Zugpaaren am Tag geschĂ€tzt.cite-ref-10[10]
Am 5. Juni 2011 fand in Selb ein BĂŒrgerentscheid ĂŒber die Beteiligung der Gemeinde an den Kosten statt. Bei einer Beteiligung von 43,23 % stimmten 65,72 % der Abstimmenden fĂŒr die Reaktivierung der Bahnstrecke. Mit der Zustimmung wurde eine der letzten HĂŒrden fĂŒr die Wiederinbetriebnahme des Streckenabschnitts ĂŒberwunden.cite-ref-11[11] Die Gesamtkosten der Streckenerneuerung beliefen sich auf 9,5 Millionen Euro, wobei die EU und der Bund den Hauptteil der Kosten trugen. Die beteiligten Gebietskörperschaften hatten eine finanzielle Beteiligung in Höhe von 760.000 Euro zugesagt. Auch die tschechischen Partner wollten Mittel aus dem staatlichen Infrastrukturfonds bereitstellen. FĂŒr das Geld wurde die Strecke fĂŒr eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h ertĂŒchtigt sowie BahnĂŒbergĂ€nge technisch gesichert oder beseitigt. Der Bahnhof (zuletzt nur Haltestelle) Selb-PlöĂberg wurde umgebaut, sodass das FlĂŒgeln von zwei Zugteilen aus Richtung Hof in Richtung Selb und Asch (beziehungsweise das Vereinigen zweier Zugteile in der umgekehrten Richtung) ermöglicht wird. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft erklĂ€rte sich bereit, zusammen mit dem tschechischen AufgabentrĂ€ger KarlovarskĂœ kraj ab Ende 2013 einen Stundentakt zwischen Selb-PlöĂberg und AĆĄ zu bestellen. Dieser Auftrag sollte an Agilis vergeben werden, die aktuell den Verkehr auf der Linie Hof â Selb anbietet.cite-ref-12[12] Aufgrund von Problemen bei Planfeststellungsverfahren verzögerte sich die geplante Inbetriebnahme auf Dezember 2015.cite-ref-13[13] Das Planfeststellungsverfahren wurde im FrĂŒhjahr 2014 bei der Regierung von Oberfranken von Seiten der Deutschen Bahn eingereicht.cite-ref-14[14]
Im Januar 2012 wurde das 2010 eingeleitete Stilllegungsverfahren auf tschechischer Seite aufgehoben.cite-ref-15[15] Am 26. Januar 2015 begannen am Bahnhof AĆĄ die Arbeiten zur Reaktivierung der Bahnstrecke auf dem zirka 2 Kilometer langen Abschnitt auf tschechischer Seite. Unter anderem werden neue EntwĂ€sserungssysteme am Bahnhof AĆĄ installiert sowie die Bahnsteige und die Sicherheitseinrichtungen des Bahnhofs auf den aktuellen Stand der Technik modernisiert. Die Kosten fĂŒr die Arbeiten liegen bei rund 75 Millionen Kronen (2,75 Millionen Euro) und sollten nach Plan im Juni 2015 abgeschlossen sein, etwa zeitgleich mit dem geplanten Sanierungs- und Baubeginn auf dem deutschen TeilstĂŒck der noch stillgelegten Strecke.cite-ref-16[16]
Gegen Ostern 2015 wurden die Arbeiten zur Reaktivierung der Strecke auch im deutschen Abschnitt aufgenommen. Neben dem Bau dreier BrĂŒcken wurde der komplette Ober- und Unterbau erneuert und der Bahnhof Selb-PlöĂberg als Abzweigbahnhof wieder aufgebaut und modernisiert. Zur Steuerung der Strecke wurde im Bahnhof Rehau ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW) errichtet. Auch die BahnĂŒbergĂ€nge wurden teilweise modernisiert. Der Abschnitt RehauâSelb-PlöĂbergâSelb Stadt war von August bis Anfang Dezember fĂŒr die Bauarbeiten komplett gesperrt. Am 2. Dezember 2015 wurde die Strecke wieder in Betrieb genommen.
Seit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 verkehren zusĂ€tzlich zum bestehenden Stundentakt zwischen Hof und Selb Stadt, der von Agilis durchgefĂŒhrt wird, neun durchgehende Reisezugpaare der Oberpfalzbahn als Linie OPB2 im Zweistundentakt zwischen Hof Hbf und dem tschechischen Cheb, die nahezu alle von und nach Marktredwitz durchgebunden werden.cite-ref-17[17]cite-ref-18[18] Teilweise verkehren EinzelzĂŒge in den Abschnitten ChebâAĆĄ mÄsto bzw. Hof HbfâAĆĄ mÄsto. Bislang nutzen rund 150 FahrgĂ€ste pro Tag den reaktivierten grenzĂŒberschreitenden Abschnitt.cite-ref-19[19]
Fahrzeugeinsatz
GrenzĂŒberschreitend kommen auf der Linie OPB2 Dieseltriebwagen des Typs RegioShuttle oder LINT 41 zum Einsatz.
Betriebsstellen
Cheb bahnhof-chebâ50.0738312.38067
â
Hauptartikel
:
Bahnhof Cheb
Der Bahnhof entstand 1865 als Gemeinschaftsbahnhof zwischen der Actiengesellschaft der bayerischen Ostbahnen, der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen und der VoigtlĂ€ndischen Staatseisenbahn. Gebaut wurde der Bahnhof durch die Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen. 1870 kam die B.E.B. mit der Bahnstrecke ChomutovâCheb, 1872 die Kaiser Franz-Josephs-Bahn mit der Bahnstrecke PilsenâEger und 1881 die Bahnstrecke NĂŒrnbergâEger hinzu. Jede Bahngesellschaft besaĂ eigene Anlagen und Hochbauten im Bahnhof, so waren beispielsweise vier verschiedene Lokschuppen vorhanden. Zahlreiche Sonderregelungen zwischen den einzelnen Gesellschaften vereinfachten etwas den komplizierten Betrieb auf dem Gemeinschaftsbahnhof. Aufgrund der Bestimmungen nach dem Zweiten Weltkrieg musste der jeweilige Staat die BetriebsfĂŒhrung auf seinem Territorium ĂŒbernehmen, der Sonderstatus des Bahnhofs mit der BetriebsfĂŒhrung durch die Deutsche Reichsbahn endete damit. Die ÄeskoslovenskĂ© stĂĄtnĂ drĂĄhy ĂŒbernahmen den Bahnhof im Juli 1945.
FrantiĆĄkovy LĂĄznÄ-Aquaforum haltepunkt-franti-kovy-l-zn-aquaforumâ50.1170912.35901
Die Haltestelle FrantiĆĄkovy LĂĄznÄ-Aquaforum existiert erst seit 2007. Sie wurde nach der Streckensanierung des TeilstĂŒcks FrantiĆĄkovy LĂĄznÄâCheb eingerichtet und dient der besseren ErschlieĂung der Kuranlagen. Dieser Halt ist ein Bedarfshalt.
FrantiĆĄkovy LĂĄznÄ bahnhof-franti-kovy-l-znâ50.1243112.35564
Schon bei der Streckeneröffnung umfassten die Anlagen des Bahnhofs Franzensbad fĂŒnf durchgehende Gleise sowie 30 Weichen. Die BuschtÄhrader Eisenbahn (B.E.B.) eröffnete 1871 die Bahnstrecke TirschnitzâFranzensbad, damit stieg die Verkehrsbedeutung des nunmehr vergröĂerten Franzensbader Bahnhofs weiter. Seit circa 1900 bis heute blieb der Bahnhof im Wesentlichen unverĂ€ndert. Ein in den 1910er Jahren geplantes Projekt zur Verlegung des GĂŒterteils auĂerhalb des Stadtgebietes wurde nicht umgesetzt. Nur die Bahnhofseinfahrten wurden an neue Sicherungstechnik angepasst und mit der Elektrifizierung die Form- gegen Lichtsignale getauscht.
Odb. SenĂky
Die Abzweigstelle (OdboÄka) SenĂky war mit einer doppelten Gleisverbindung VerknĂŒpfungspunkt zur Bahnstrecke PlauenâCheb. Sie wurde am 14. August 1962 in Betrieb genommen. Um 2008 wurden die Weichen infolge des gesunkenen Verkehrsaufkommens im grenzĂŒberschreitenden GĂŒterverkehr von und nach Plauen wieder ausgebaut. Die elektrische Fahrleitung bis dahin endet seitdem stumpf und ist ohne Nutzung.cite-ref-20[20]
Abzweig Schweinebeutel abzweigstelle-schweinebeutelâ50.1551512.3371
Die Abzweigstelle Schweinebeutel wurde nach dem Anschluss des Sudetenlandes an Deutschland im Oktober 1938 zur VerknĂŒpfung mit der Strecke PlauenâEger eingerichtet. Sie bestand aus einem Stellwerk, das die Gleisverbindung zwischen der Strecke nach Plauen und der Strecke ChebâOberkotzau bediente, und zwei Bahnsteigen fĂŒr das Personal. Die ÄSD bauten 1945 die Gleisverbindung zwischen beiden Strecken wieder aus und löste die Betriebsstelle auf. Das StellwerksgebĂ€ude wurde ebenfalls abgetragen, erhalten ist nur noch ein 1938 anlĂ€sslich des Streckenausbaus aufgestellter Gedenkstein.cite-ref-21[21]
Vojtanov obec haltepunkt-vojtanov-obecâ50.162512.313
Obwohl sich die Gemeinde Voitersreuth um eine Bahnstation bemĂŒhte, erhielt sie lediglich an der Strecke nach HerlasgrĂŒn einen Bahnhof. Die bayerische Staatsbahn wollte in dem steigungsreichen Abschnitt keine Station bauen.cite-ref-22[22] Erst die ÄSD eröffneten nach dem Zweiten Weltkrieg den Haltepunkt Vojtanov (heute Haltepunkt Vojtanov obec). Dieser Halt ist ein Bedarfshalt.
AĆĄ bahnhof-aâ50.208812.1987
Der Bahnhof AĆĄ (frĂŒher Bahnhof Asch, Asch Bayerischer Bf, Asch Reichsbahnhof oder Asch Staatsbahnhof) wurde als Grenzbahnhof eröffnet. Beim Bau der Lokalbahn AschâRossbach wurde unweit des Staatsbahnhofes durch die Lokalbahn AschâRossbach eine kleine eigene Station eingerichtet. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das imposante AufnahmsgebĂ€ude des Staatsbahnhofes durch PlĂŒnderungen beschĂ€digt. Im Dezember 1968 wurde es gesprengt, 1971 wurde ein Neubau fertiggestellt.
Oberkotzau bahnhof-oberkotzauâ50.266711.932
â
Hauptartikel
:
Bahnhof Oberkotzau
Der Keilbahnhof Oberkotzau ist Trennungsbahnhof der Bahnstrecken BambergâHof, WeidenâOberkotzau und ChebâOberkotzau.
Literatur
âą Hans Kundmann: Eger einst â Schirnding heute. Grenzbahnhöfe der Fichtelgebirgsbahn. Herausgeber: MEC Model Eisenbahnclub/Hofer Eisenbahnfreunde e. V., Hof 1983.
âą Bessere Verbindung zwischen Bayern und Tschechien. In: Eisenbahn-Revue International 2/2016, S. 100f.
âą Hans Kundmann: (Eger -) Selb-PlöĂberg - Oberkotzau und Holenbrunn - Selb-PlöĂberg. In: Dieter Fuchs, Hans-Wolfgang Scharf (Hrsg.): Streckenarchiv Deutsche Eisenbahnen (= (12c) S. 173â210). EK-Verlag, Freiburg im Breisgau 2001, 2003 (5. u. 6. ErgĂ€nzungslieferung, 38 S.).
âą Arthur von Mayer: Geschichte und Geographie der Deutschen Eisenbahnen. Baensch, Berlin 1891 (Nachdruck: Steiger, Moers 1984, ISBN 3-921564-71-9).
âą Wilfried Rettig: Die Eisenbahnen im VogtlandâBand 1: Entwicklung, Hauptstrecken, Fahrzeuge, Bahnbetriebswerke und Hochbauten, EK-Verlag, Freiburg 2001, ISBN 3-88255-686-2
Weblinks
Commons
: Bahnstrecke ChebâOberkotzau
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Fahrplan 1944/45: Strecke 422a
âą MuEC Selb/Rehau: Streckenabschnitt Selb-PlöĂbergâAsch (Memento vom 7. Oktober 2011 im Internet Archive)
âą ChebâHranice v ÄechĂĄch auf www.zelpage.cz
âą Fahrplan 2018
Einzelnachweise
cite-note-11. ZdenÄk Hudec u. a.: Atlas drah ÄeskĂ© republiky. 2006â2007. 2. Auflage. Pavel Malkus, Praha 2006, ISBN 80-87047-00-1 (tschechisch).
cite-note-22. Eisenbahnatlas Deutschland. 11. Auflage. Schweers + Wall, Köln 2020, ISBN 978-3-89494-149-9.
cite-note-33. Artarias Eisenbahnkarte von Ăsterreich-Ungarn und den Balkanstaaten, mit Stationsverzeichnis; Artaria & Co., Wien 1913
cite-note-44. Infrastrukturregister
cite-note-55. ProhlĂĄĆĄenĂ o drĂĄze 2026
cite-note-66. â MarkĂ©ta KachlĂkovĂĄ: Bauarbeiten am tschechischen Abschnitt der Eisenbahnstrecke zwischen AĆĄ und Selb beendet. In: radio.cz. 19. Juli 2015, abgerufen am 24. Oktober 2018.
cite-note-77. â Josef PetrĂĄk, ZdenÄk Michl: Ministerstvo dopravy ruĆĄĂ 7 tratĂ navzdory zĂĄjemcĆŻm o pĆevzetĂ. In: ĆœelPage. 18. Oktober 2010, abgerufen am 21. Oktober 2010 (tschechisch).
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cite-note-99. â hoellentalbahn.net@1@2Vorlage:Toter Link/www.hoellentalbahn.net (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im September 2024. Suche in Webarchiven)
cite-note-1010. â Neue Passagiere auf alter Bahnlinie. In: Der neue Tag. 11. September 2010, S. 3.
cite-note-1111. â Bahnlinie von Oberfranken nach Tschechien wird reaktiviert (Memento vom 2. Januar 2014 im Internet Archive). Nordbayerischer Kurier, 6. Juni 2012, abgerufen am 9. Juni 2011.
cite-note-1212. â Bahnlinie SelbâAsch wird bis Ende 2013 reaktiviert. Regionaler Planungsverband Oberfranken-Ost, 24. November 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 14. Juli 2013; abgerufen am 30. Dezember 2011.
cite-note-1313. â Reaktivierung der Bahnlinie Selb-PlöĂberg â AĆĄ. Deutsche Bahn, 19. Dezember 2013, archiviert vom Original am 2. Januar 2014; abgerufen am 2. Januar 2014.
cite-note-1414. â Planfeststellungsunterlagen Reaktivierung des Abschnitts AĆĄ (DB Grenze) â Selb-PlöĂberg. Regierung von Oberfranken, archiviert vom Original am 3. September 2014; abgerufen am 29. August 2014.
cite-note-1515. â eisenbahn-magazin 3/2012, S. 21
cite-note-1616. â Frankenpost: Ascher bauen schon Gleise aus, 20. MĂ€rz 2015, S. 15.
cite-note-1717. â Jahresfahrplan 2016 der DB
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cite-note-2424. â âSprĂĄva ĆŸeleznic zaÄala se stavbou novĂœch vĂœpravnĂch budov v AĆĄi a ChodovÄ, stĂĄvajĂcĂ ÄekĂĄ demoliceâ auf zdopravy.cz